Schumann and Wagner with the Gewandhausorchester
Nelsons sortiert die Klänge, die Farben, die Rhythmen und die Harmonien mit so viel Sorgfalt und Liebe, mit so viel tänzerischem Übermut, dass ganz selbstverständlich zu hören ist, was der Sinfoniker Schumann seinem Freund Mendelssohn verdankte – und was er selbst beisteuerte.
“Andris Nelsons trägt die Fanfare, mit der das Publikum gerade in den ausverkauften Saal gerufen wurde, auf die Bühne, und der erste Satz gerät ihm so überschwänglich, so unternehmungslustig, so unwiderstehlich voransprudelnd, dass der Augenblick in all seiner Schönheit und Frische sich selbst genügt. Wer dächte da an die zweite Halbzeit?
…Nelsons sortiert die Klänge, die Farben, die Rhythmen und die Harmonien mit so viel Sorgfalt und Liebe, mit so viel tänzerischem Übermut, dass ganz selbstverständlich zu hören ist, was der Sinfoniker Schumann seinem Freund Mendelssohn verdankte – und was er selbst beisteuerte.”